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Überforderungstest Rechnen

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Am Mitt­woch wurde der zweite Über­for­de­rungs­test im Rech­nen geschrie­ben. Über­for­de­rungs­tests sind eine rela­tiv neue Test­form. Bei einem sol­chen Test wer­den den Kin­dern alle Schwie­rig­keits­stu­fen von Klasse 1 bis 4 vor­ge­legt. Die Über­for­de­rung liegt also darin, dass die Kin­der nicht alle Auf­ga­ben bear­bei­ten kön­nen bzw. sol­len, son­dern nur das, was sie sich zutrauen.

Der Test ent­hält Plus-, Minus, Mal- und Geteil­t­auf­ga­ben, Glei­chun­gen (Platz­hal­ter­auf­ga­ben), sowie zu lösende Rechengeschichten.

  • Klasse 1: neun Auf­ga­ben (z.B. 5 + 5 = 13 - __)
  • Klasse 2: neun Auf­ga­ben (z.B. 23 + __ = 55 - 12)
  • Klasse 3: elf Auf­ga­ben (z.B. 720 : 8)
  • Klasse 4: vier Auf­ga­ben (z.B. 5341 - 2562)

Die 2a erreichte im Durch­schnitt 14,4 Punkte. Am Ende von Klasse 1 lag der Wert bei 8,5.

Bei den Auf­ga­ben für Klasse 1 lag der Schnitt bei 8 von 9 Auf­ga­ben, bei den Klasse 2 Auf­ga­ben wur­den im Schnitt 4,5 von 9 Auf­ga­ben erreicht. Von den Klasse 3 Auf­ga­ben wur­den im Schnitt 1,5 rich­tig gerech­net, bei den Auf­ga­ben der 4. Klasse 0,5. Die Band­breite in der Klasse ist zudem extrem! Das beste Ergeb­nis ist um den Fak­tor 6 grö­ßer als das schwächste! Über­rascht hat mich sehr, dass sich nur eine hand­voll Kin­der der Rechen­ge­schichte für die 2. Klasse wid­mete. Das könnte daran lie­gen, dass sich darin eine Geteil­t­auf­gabe ver­steckt, womit sich erst die aller­we­nigs­ten Kin­der beschäf­ti­gen, was aber auch kein Bein­bruch ist!

Der Test wird am Ende von Klasse 2 erneut geschrie­ben, um die Ent­wick­lung zu sehen. Der­selbe Test wurde bereits am Ende von Klasse 1 geschrieben.

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3 Kommentare

  1. Für die Ver­deut­li­chung des Leis­tungs­stan­des der Klasse wäre inter­es­sant zu wis­sen… Wie hoch war denn der Wert für die Auf­ga­ben der Klasse 1 und 2? Bei wel­chem Wert lag denn der Median?

  2. Lie­ber Marek Breuning,

    ich würde unglaub­lich gerne mit mei­ner Klasse zum 2. Mal den Über­for­de­rungs­test schrei­ben, finde ihn aber die­ses Mal lei­der nicht im Netz. Könn­ten Sie mir den Test net­ter­weise mai­len? Das würde mir sehr viel Arbeit erspa­ren … :-)

    Ich leite eine 2. Klasse mit 16 Schü­le­rIn­nen, davon sind 2 hoch­be­gabt, 4 sind lern­be­hin­dert, ein Kind ist extrem ver­hal­tens­ge­stört, 3 sind sehr schwach (aber ohne Gut­ach­ten :-) ), die ande­ren sind mehr oder weni­ger leis­tungs­stark.
    Leis­tungs­wil­lig, moti­viert und fröh­lich sind sie alle!

    Liebe Grüße
    Chris­tine Schley

  3. Ein Über­for­de­rungs­test ist prin­zi­pi­ell recht ein­fach selbst her­stell­bar. Er ent­hält ja pro Klas­sen­stufe nur ver­gleichs­weise wenige Auf­ga­ben. Denn ich will ja in ers­ter Linie sehen, was ein Kind schon alles kann und nicht in 5 typ­glei­chen Auf­ga­ben erken­nen müs­sen, dass sie sie noch nicht kann. Dazu genü­gen mir nur ein bis maxi­mal zwei Auf­ga­ben pro Auf­ga­ben­typ, z.B. Mul­ti­pli­ka­tion mit zwei­stel­li­gen Zah­len, um zu erken­nen, wie sicher ein Kind dabei ist. Die von mir erstell­ten Tests, die ich in Klasse 3 und 4 ein­ge­setzt habe, beinhal­ten schwer­punkt­mä­ßig den arith­me­ti­schen Bereich. Aller­dings habe ich die Tests so kon­zi­piert, dass sie auch als „nor­male” grup­pen­be­zo­gene Klas­sen­ar­bei­ten durch­ge­hen. Auch ich denke gezwun­ge­ner­ma­ßen öko­no­misch. ;-)

    In dem Doku­ment, das ich Ihnen zuge­schickt habe, sehen Sie einen Test „Klasse 1/2″. Den ließ ich mehr­mals zu ver­schie­de­nen Zeit­punk­ten in Klasse 1/2 schrei­ben. Er ent­hält, wenn ich mich recht erin­nere, Auf­ga­ben, die Falko Peschel in sei­nem Über­for­de­rungs­test genutzt hat.

    Gene­rell muss man sich bei einem Über­for­de­rungs­test bewusst wer­den, was die „Kern­auf­ga­ben” der ein­zel­nen Schul­jahre sind, damit man genau sehen kann, an wel­chen Stel­len ein Kind noch Schwie­rig­kei­ten hat oder was es schon sicher beherrscht - wo das Kind letzt­end­lich „steht”. Dabei denke ich immer vom Ende her, also was sollte das Kind „am Ende von Klasse 1, 2, 3 oder 4″ kön­nen. Ein der­ar­ti­ger Test ist auch für die ande­ren Berei­che leicht erstell­bar. Um die lang­fris­tige Ent­wick­lung gezielt beur­tei­len zu kön­nen, müsste ein und der­selbe Über­for­de­rungs­test zu ver­schie­de­nen Zeit­punk­ten geschrie­ben wer­den. Zumin­dest müss­ten die Auf­ga­ben­ty­pen gleich sein, wohin­ge­gen sich die Zah­len ja ver­än­dern kön­nen, damit sie sich ein Kind nicht einprägt.

    Bitte geben Sie die Tests, die ich Ihnen zuge­schickt habe, nicht weiter.

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