Die geschätzte Kollegin Lisa Rosa, die sich wie kein(e) zweite(r) mir bekannte(r) Pädagogin/Pädagoge derart tiefgründig mit dem Lehren und Lernen im 21. Jahrhundert beschäftigt, beschreibt in ihrem aktuellsten Artikel, wie sich der Unterricht im Zeitalter des Internets wird verändern müssen.
Ein paar lose Auszüge aus ihrem Artikel:
- ganz neuer Lernbegriff, also Begriff davon, was Lernen in der digitalen Gesellschaft sein muss. Anderes Lernen als bisher. Dieses Lernen gibt es schon – außerhalb der Schule. Die Schule ignoriert es, bzw. grenzt es als „Nichtlernen“ aus, denn die Schule ist für eine Gesellschaft geschaffen worden, aus der wir weitgehend herausgewachsen sind.
- cross-over Lernen statt Fächerlernen
- Spielend experimentelles, erkundendes lernen statt Lehrbuchlernen
- Der Schlüssel zu den konkreten Inhalten des Lernens, zu den Fragen und Aufgabenstellungen, zu den Zielen und zu den Ergebnissen, die herauskommen sollen bzw. dürfen, heißt: persönlicher Sinn. Ohne Sinn geht Lernen nicht.
- Mein Haupttipp heißt: Experimentierfreude und Bereitschaft zum Wagnis. Alles für möglich halten. Die Welt neu erkunden…
Den vollständigen Artikel mit Präsentationsvorlagen zur weiteren Vertiefung lesen: Hätte Kant gesurft?
Update: Die mehrstündige Diskussionsveranstaltung „Hätte Kant gesurft?” kann jetzt vollständig als Video angesehen werden. Lisa Rosa nimmt in der Runde ab 4:58:30 teil.
