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Schule 2.0

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Quelle: Wolf­gang Weicht auf Slideshare.net

„Schü­ler von heute wer­den durch Leh­rer von ges­tern auf die Auf­ga­ben von mor­gen vor­be­rei­tet.” (Ver­fas­ser unbe­kannt, in: H. Bro­sche, S.122)

„Wir müs­sen Leute für eine Welt aus­bil­den, von der wir nicht wis­sen, wie sie aus­se­hen wird.” (T. Robert­son, Dekan an der Wirt­schafts­hoch­schule Whartonan)

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3 Kommentare

  1. „Aus­bil­den” ist kein Wort, das wir an all­ge­mein bil­den­den Schu­len gerne hören. „Vor­be­rei­ten” ist da viel besser.

    Ist es nicht schön, dass diese Vor­be­rei­tung auf die Auf­ga­ben von mor­gen statt­fin­det? Oder soll das: „Leh­rer von ges­tern” bedeu­ten, dass sie gerade nicht statt­fin­det?
    Ich mag diese hei­te­ren unan­greif­ba­ren Vor­würfe gar nicht. Soll man doch sagen: „Leh­rer von ges­tern kön­nen nicht auf die Auf­ga­ben von mor­gen vor­be­rei­ten.” Dann hat man Posi­tion bezo­gen und sich wenigs­tens angreif­bar gemacht.

    Es würde hel­fen, wenn ein gesell­schaft­li­cher Kon­sens über die Auf­ga­ben von Schu­len da wäre.

  2. Tho­mas,

    das Wort „aus­bil­den” müs­sen wir ein­fach so ste­hen las­sen, da es prin­zi­pi­ell mög­lich ist, dass seine ursprüng­li­che Bedeu­tung wäh­rend der Über­set­zung ver­lo­ren gegan­gen ist. Sollte der Dekan von „to edu­cate” gespro­chen haben, so ent­spricht dies im Deut­schen ja nicht nur dem Wort „aus­bil­den”. Lost in Trans­la­tion - ein ganz wun­der­ba­rer Film!

    Ist es nicht schön, dass diese Vor­be­rei­tung auf die Auf­ga­ben von mor­gen statt­fin­det?
    Das kann eben prin­zi­pi­ell nicht funk­tio­nie­ren, weil du die Auf­ga­ben und Pro­bleme von mor­gen nicht kennst. Nie­mand tut das.

    Oder soll das: „Leh­rer von ges­tern” bedeu­ten, dass sie gerade nicht statt­fin­det?
    Genau! Es ist bes­ten­falls der Versuch.

    Ich mag diese hei­te­ren unan­greif­ba­ren Vor­würfe gar nicht.
    Nimm das doch nicht so per­sön­lich. Ich tue es nicht. Das Zitat stellt einen, wie ich finde, phi­lo­so­phi­schen Zugang her zu dem unauf­lös­ba­ren Dilemma von der Not­wen­dig­keit im Hier und Jetzt und des­sen Sinn für die Zukunft. Anders gesagt: Wenn ich behaupte, dass das, was ich unter­richte, für das Kind spä­ter mal not­wen­dig wer­den wird, dann nehme ich mich selbst für zu wich­tig und habe mei­nen Beruf ver­fehlt. Dann hätte ich Pro­phet wer­den sol­len. ;-) Wir kön­nen es ver­mu­ten, ahnen, pro­gnos­ti­zie­ren, aber wis­sen tut es niemand.

  3. Ich sehe mich eher als jemand, der Sachen wört­lich nimmt anstatt per­sön­lich… :-)

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