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Wie lange darf ein Kind fernsehen oder am Computer spielen?

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Diese Frage ist natür­lich nicht leicht zu beant­wor­ten, weil jede Fami­lie eine eigene Lösung fin­den muss. Hier hilft es sich mit ande­ren Eltern zu bera­ten und auszutauschen.

Vor­schlag 1

An maxi­mal 2 Tagen in der Woche dürfen:

  • Kin­der unter 3 Jahre - 0 Stunden
  • Kin­der 4-6 Jahre - max 20 Minuten
  • Kin­der 6-8 Jahre - max 45 Minuten
  • Kin­der 9-10 Jahre - max 60 Minuten

Vor­schlag 2

Andere gehen von die­ser Mög­lich­keit aus:

  • Vor­schul­kin­der: 30 Minu­ten täglich
  • Kin­der 6 - 8 Jahre: weni­ger als 1 Stunde täglich
  • Kin­der 9 - 10 Jahre: weni­ger als 1,5 Stun­den täglich

Wei­te­rer Vor­schlag auf der Seite 4 im Flyer „Fern­se­hen” der Initia­tive Schau hin!.

Viel ent­schei­den­der als die Zeit­dauer, die ein Kind vor dem Fern­se­her ver­bringt, ist die Frage, was Ihr Kind sich ansieht. Eltern und Kin­der müs­sen über das Gese­hene mit­ein­an­der reden. Die Kin­der dür­fen mit den Ein­drü­cken nicht alleine blei­ben. Das bedeu­tet aber auch, dass Eltern und Kin­der gemein­sam fern­se­hen. Der Fern­se­her oder die Spie­le­kon­sole sind nicht dazu geeig­net, genervte Eltern zu ent­las­ten, indem die Kin­der ein­fach davor gesetzt werden.

Beden­ken Sie als Eltern: Jede Minute vor dem Fern­se­her ist eine ver­passte Chance, um sich im Freien zu bewe­gen, mit Freun­den zu spie­len und manch­mal auch zu strei­ten und so das „echte Leben” zu spü­ren. Auch alleine im Zim­mer zu sein, sich still und alleine einer Auf­gabe zu wid­men, viel­leicht auch Lan­ge­weile aus­zu­hal­ten, sind wich­tige Erfah­run­gen in der Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung. Diese Erfah­run­gen sind für Kin­der im Grund­schul­al­ter viel wert­vol­ler als Kon­so­len­spiele oder Fernseh-Serien jemals sein könnten.

Wei­tere Infos:

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6 Kommentare

  1. Inter­es­sant. Kommt hier noch ein wei­te­rer Bei­trag? Würde gern mehr dar­über hören. Kannst du mir per Mail weiterhelfen?

  2. @gold
    Es ist nicht geplant, einen wei­te­ren Bei­trag zu ver­fas­sen. Wei­tere Infor­ma­tio­nen ent­neh­men Sie bitte den Lese­tipps oben. Per­sön­lich würde ich es so hal­ten, dass ich die eige­nen Kin­der dazu anhal­ten würde, sich mit Freun­den zu tref­fen, um drau­ßen zu spie­len. Ich würde auch kei­nen Fern­se­her, PC oder Spie­le­kon­sole im Kin­der­zim­mer erlauben.

  3. ich bin rat­los. wie lange darf mein 11 jäh­ri­ges kind fern­se­hen? ich habe es 3 stun­den gelas­sen, ist es rich­tig? wie lange darf mein kind ins inter­net? eine stunde?

  4. Alle Anga­ben oben, aber auch alle ande­ren ver­öf­fent­lich­ten Zah­len beru­hen immer nur auf Emp­feh­lun­gen. Es gibt nicht DIE per­fekte Zeit­dauer für ein 8-, 9- oder 11-jähriges Kind. Einig ist man sich dar­über, dass, je weni­ger Kin­der und Jugend­li­che vor dem Fern­se­her ver­brin­gen, desto sinn­vol­ler kann diese Zeit ander­wei­tig genutzt wer­den (Sport­ver­ein, Freunde, Hob­bys etc.).

    Wenn ein Kind mal drei Stun­den fern­sieht, ist das mit Sicher­heit kein Pro­blem. Geschieht dies jeden Tag + die eine Stunde im Netz, fände ich es sehr bedenk­lich. Aber auch da gilt letzt­end­lich, dass es auf die Qua­li­tät ankommt! Reden Sie doch mit Ihrem Kind. Erzäh­len Sie ihm von Ihren Ängs­ten und Sor­gen, die Sie wegen des Medi­en­kon­sums haben. Wenn Sie sich nicht eini­gen kön­nen, geben Sie schluss­end­lich eine Zeit­dauer vor. Da ich aber annehme, dass der Fern­seh­kon­sum nur die Spitze des Eis­ber­ges von ver­schie­de­nen Erzie­hungs­schwie­rig­kei­ten ist, emp­fehle ich den Blick ins Fami­lylab oder eini­gen Büchern von Jesper Juul.

    Noch ein wei­te­rer Lese­tipp von mir ist das äußerst kon­tro­vers dis­ku­tierte Buch Vor­sicht Bild­schirm! von M. Spitzer.

  5. Ein Kind darf solange spie­len wie es will auser es ist süch­tig dan darf es max.6std. täg­lich spie­len!!
    Das Kind darf mehr wahr­neh­men als Erwach­sene, den die Erwach­se­nen dür­fen nur bis zu 2std. tät­lich spie­len weil sie sonst Gehirn­stö­run­gen, Faul­heit, Gehirn­tu­mor und Augen­krebs bekom­men können!!!!!!!!

  6. Ich denke, es ist offen­sicht­lich, dass der Bei­trag von „Dr. Kon­rad Wur­zel” nicht ernst zu neh­men ist.

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