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Furunkel am Gesäß des Bösen

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„Arsch­loch”, Auf­hö­ren” oder „Saue­rei”, das sind einige der Reak­tio­nen auf den Auf­tritt von Georg Schramm, die ihm im am 30. April 2011 aus den ers­ten Rei­hen im Europa-Park ent­ge­gen schall­ten. Der Grund: Er nimmt sich die anwe­sende poli­ti­sche Klasse stell­ver­tre­tend durch die CDU vor. „Der Zorn ist wich­tig für eine Gesell­schaft“ war seine Nach­richt. Das Iro­ni­sche an die­ser Ver­an­stal­tung ist, dass er von den­je­ni­gen, die ihn wäh­rend sei­nes Auf­tritts aus­pfif­fen und beschimpf­ten, zuvor zum Ehren­preis­trä­ger ernannt wurde! Dafür erhielt er ein Preis­geld von meh­re­ren tau­send Euro. Was haben die Ver­ant­wort­li­chen denn erwar­tet, als sie ihn ernannt haben? Den Knie­fall vor den „Obe­ren”? Das, was er vor­trägt, ist Teil sei­nes aktu­el­len Pro­gramms und war daher öffent­lich bekannt.

Zwei Arti­kel über den Auf­tritt in der Badi­schen Zei­tung:
- Georg Schramm sorgt für Eklat im Europa-Park
- Schramm hat den Eklat in Kauf genommen

Die­ses Video ‚zeigt’ Schramms Rede:

Die „Unru­hi­gen” in den Rei­hen der Zuhö­rer ver­ab­schie­dete Schramm mit den Wor­ten War­ren Buf­fets, DER Investment-Legende und drittreichs­tem Mann der Welt. Die­ser sagte: „Natür­lich ist das, was wir gerade erle­ben, ein Klas­sen­kampf. Und unsere Klasse, die Klasse der Rei­chen, die gewinnt!”

Schramm trifft mit sei­nen poin­tier­ten Reden jedes­mal den Nagel auf den Kopf. Dabei bleibt er, wer er ist. Er ver­biegt sich nicht. Ein Mann mit Vorbildcharakter!

Um dem mög­li­chen Ein­druck der Par­tei­nahme ent­ge­gen zu wir­ken: Wer Schramm kennt, weiß, dass er in alle poli­ti­sche Rich­tun­gen aus­teilt. Es geht ihm nicht um die ver­krus­te­ten Kate­go­rien von „Links” gegen „Rechts”, son­dern darum, wie­der in der Tra­di­tion von Ver­nunft und Auf­klä­rung zu den­ken und gesell­schafts­po­li­tisch zu han­deln! Für die­ses Ansin­nen zolle ich ihm bzw. der von ihm gespiel­ten Figur Lothar Dom­brow­ski mei­nen größ­ten Respekt.

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