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Schatztruhe der Zitate

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„Ich weiß nicht, ob es bes­ser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders wer­den, wenn es bes­ser wer­den soll.“ (Georg C. Lich­ten­berg)

„Wenn Kin­der an einem Thema inter­es­siert sind, dann geschieht Bil­dung.” (Arthur C. Clarke)

„Das Ziel [von Ler­nen] ist es nicht, Per­fek­tion zu erlan­gen, son­dern schritt­weise weni­ger dumm zu wer­den. Wenn wir ver­su­chen per­fekt zu sein, wird jeder Feh­ler zu einer Kata­stro­phe.” (Mar­shall B. Rosen­berg, Begrün­der der Gewalt­freien Kommunikation)

„Es ist ein rie­si­ger Unter­schied, ob ich als Spie­ler schnell renne, weil ich Angst vor dem habe, das in mei­nem Rücken ist. Oder ob ich schnell renne, weil ich mich auf das freue, was vor mir ist. Und Angst bekomme ich zum Bei­spiel, wenn mir der Trai­ner nur Medi­zin­bälle hin­ter­her wirft.“ (Jür­gen Klopp, Fuß­ball­trai­ner)

„Es wird nicht gelernt, was gelehrt wird. Oder anders gesagt: Wer glaubt, dass ein Klas­sen­leh­rer eine Klasse lehrt, der glaubt auch, dass ein Zitro­nen­fal­ter Zitro­nen fal­tet.” (Autor unbekannt)

„Der Mensch soll ler­nen. Nur Och­sen büf­feln.” (Erich Käs­t­ner)

„Der Glaube an Druck ist hier­zu­lande noch viel stär­ker als das Ver­trauen in die Lern­be­reit­schaft.” (Rein­hard Kahl)

„Nichts kann den Men­schen mehr stär­ken, als das Ver­trauen, das man ihm ent­ge­gen­bringt.” (Paul Clau­del)

„Wenn wir Kin­dern das Spre­chen beib­räch­ten, wür­den sie es nie ler­nen.” (Wil­liam Hull)

„ever tried. ever fai­led. no mat­ter. try again. fail again. fail bet­ter.” (Samuel Beckett)

„Bil­dung ist etwas Wun­der­ba­res. Doch sollte man sich von Zeit zu Zeit daran erin­nern, dass wirk­lich Wis­sens­wer­tes nicht gelehrt wer­den kann.”  (Oscar Wilde)

„Die Zukunft der Bil­dung heißt Per­sön­lich­keits­bil­dung. Wir brau­chen, wie Mar­tin Luther King meinte, ‚Intel­li­genz plus Cha­rak­ter’.” (Zeit­schrift Psy­cho­lo­gie heute, 7/09)

„Über­haupt lernt nie­mand etwas durch blo­ßes Anhö­ren, und wer sich in gewis­sen Din­gen nicht selbst tätig bemüht, weiß die Sache nur ober­fläch­lich.“ (Johann Wolf­gang von Goe­the)

„In der Schule bleibt von all dem dort ver­mit­tel­ten Stoff so wenig hän­gen, weil die Beleh­rung dem Ler­nen im Weg steht. Ler­nen ist eben nicht kopie­ren, son­dern ent­de­cken.“ (Rein­hard Kahl)

„Vie­les hätte ich ver­stan­den, wenn man es mir nicht erklärt hätte.“ (Sta­nis­law Jerzy Lec)

„Vor lau­ter Beleh­ren und Unter­rich­ten kommst du in der Schule nicht zum Ler­nen.“ (Heinz von Foers­ter)

„Das Gras wächst nicht schnel­ler, wenn man daran zieht.“ (Afri­ka­ni­sches Sprichwort)

„Ich bin zu der Ansicht gekom­men, dass die ein­zi­gen Lern­in­halte, die Ver­hal­ten signi­fi­kant beein­flus­sen, selbst ent­deckt, selbst ange­eig­net wer­den müs­sen.“ (Carl Rogers, Begrün­der der Gesprächstherapie)

„Die Schule muss nur damit auf­hö­ren, den Ein­druck zu erwe­cken, Wis­sen sei in Fer­tig­tei­len lie­fer­bar, abhak­bar und dau­er­haft.” (Bar­bara Kochan)

„Einen jun­gen Men­schen unter­rich­ten heißt nicht, einen Eimer zu fül­len, son­dern ein Feuer zu ent­zün­den.” (Aris­to­te­les)

„Erzähle mir, und ich ver­gesse. Zeige mir, und ich erin­nere. Lass’ es mich tun, und ich ver­stehe.” (Kon­fu­zius)

„Kin­der wol­len stets gut und tüch­tig sein, wenn sie noch nicht ver­zo­gen wor­den sind; und diese hohe Anfangs­mo­ti­va­tion, etwas leis­ten zu wol­len, muss Schule mög­lichst lange zu erhal­ten trach­ten. Am bes­ten gelingt ihr das … mit Noten­frei­heit. Wenn man deut­schen Eltern erzählt, dass kleine Kin­der bes­ser ohne Noten ler­nen, ältere aber bes­ser mit Noten, dann glau­ben sie nur das Zweite. Und wenn man ihnen dann berich­tet, dass schwe­di­sche Schü­ler bis zur Klasse 8 keine Noten bekom­men und dass Schwe­den sowohl bei der TIMSS-Studie inter­na­tio­nal auf Platz 1 stand als auch bei der nach PISA fol­gen­den IGLU-Studie, dann ver­ste­hen sie die Welt nicht mehr, jeden­falls mehr­heit­lich. So tief steckt in der deut­schen Seele die Ver­mu­tung, ohne Druck und ohne beschei­nigte Nie­der­la­gen ließe sich nichts ler­nen. …weil offen­bar Kin­der nicht frei­wil­lig ler­nen wol­len, obschon sie doch (wie uns auch die Neu­ro­bio­lo­gie beschei­nigt) in Wirk­lich­keit gebo­rene Ler­ner sind.” (Peter Struck, Die 15 Gebote des Lernens)

„Kin­der ler­nen bes­ser, wenn sie selbst ler­nen, als wenn man sie belehrt - aus Beleh­rungs­an­stal­ten mit Unter­ta­nen müs­sen Lern­werk­stät­ten wer­den -, … sie ler­nen bes­ser, wenn sie Feh­ler machen dür­fen, wenn sie zu zweit ein Pro­blem zu lösen haben, wenn sie das, was sie ler­nen sol­len, Ande­ren zu erklä­ren haben, und wenn sie mehr von­ein­an­der als von noch so guten Leh­rern ler­nen kön­nen. Kin­der brau­chen viel Reso­nanz beim Ler­nen, und zwar von Leh­rern, Eltern und Mit­schü­lern! Eine Note genügt nicht.” (Peter Struck, Die 15 Gebote des Lernens)

„Die Ver­pla­nung ist Eigen­art eines tota­li­tä­ren oder hoch auto­ri­tä­ren Erziehungs- und Füh­rungs­stils. Sie fragt nicht nach der Zustim­mung des Unter­ta­nen, Die Unter­ta­nen­rolle nimmt der Ver­plante anfäng­lich ein. Er soll zu sei­nem spä­te­ren Glück gezwun­gen wer­den.” (Peter Struck, Die 15 Gebote des Lernens)

„Die meis­ten Eltern und die meis­ten Bil­dungs­po­li­ti­ker sind Opfer des Geset­zes von Tra­die­rung der Erzie­hungs­wei­sen, das heißt, sie ori­en­tie­ren sich im Zwei­fels­fall mehr daran, was sie als Kind selbst erlebt haben, als daran, was künf­tig in einer schnell sich wan­deln­den Gesell­schaft, die auch noch Kon­kur­ren­zen in Glo­ba­li­sie­rungs­pro­zes­sen aus­ge­setzt ist, sein müsste.” (Peter Struck, Die 15 Gebote des Lernens)

„Die Jugend liebt heut­zu­tage den Luxus. Sie hat schlechte Manie­ren, ver­ach­tet die Auto­ri­tät und hat kei­nen Respekt vor älte­ren Leu­ten. Die jun­gen Leute ste­hen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zim­mer betre­ten. Sie wider­spre­chen ihren Eltern, ver­schlin­gen bei Tisch die Süß­spei­sen, legen die Beine über­ein­an­der und tyran­ni­sie­ren ihre Leh­rer.” (Sokra­tes, 470 - 399 v. Chr.)

„Durch Ver­bote wer­den Kin­der nicht erzo­gen. Kin­der wer­den durch Werte erzo­gen, die man ihnen vor­lebt, aber auch von Wer­ten, die die Kin­der für sich ent­de­cken und sich selbst auf­er­le­gen.” (2009)

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2 Kommentare

  1. Eine schöne Samm­lung. Sind die Zitate alle sicher belegt…? (keine zwei­felnde Frage, son­dern eine absi­chernde - würde die meis­ten Sätze gerne wei­ter verwenden)

  2. @sbeedy
    Ein Teil der Zitate ist sicher belegt, weil ich sie aus Büchern oder Hör­bü­chern über­nom­men habe. Ande­ren bin ich hier und da im Netz begeg­net. Bei genaue­ren Rück­fra­gen, schreibe mir eine Nach­richt. Pro­biere auch mal ein gan­zes Zitat bei Google zu suchen.

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