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„Fela” korrigieren

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Kin­der, die müh­sam dabei sind, die Laut-Buchstaben-Zuordnung zu erwer­ben, ist die Schreib­weise „Fela” für „Feh­ler” ein enor­mer Fort­schritt. Es macht hier noch kei­nen Sinn, die rich­ti­gen Schreib­wei­sen zu üben. Auf die­ser Ent­wick­lungs­stufe wäre das inef­fek­tiv, weil die Kin­der den Auf­bau der Wör­ter noch nicht ver­stan­den hätten.

Erst wenn die Kin­der die Laut-Buchstaben-Zuordnung begrif­fen und gefes­tigt haben, kann man all­mäh­lich dar­auf hin­ar­bei­ten auch rich­tig zu schreiben.

Las­sen Sie also Recht­schreib­feh­ler in die­ser Phase unkor­ri­giert. Unter­stüt­zen Sie viel­mehr Ihr Kind dabei, sich mit­zu­tei­len. Die­ses Bedürf­nis wächst je tie­fer das Kind in die Schrift­spra­che ein­dringt. Schrei­ben Sie zum Bei­spiel Namen­wör­ter und beschrif­ten die Möbel, schrei­ben Sie einen Gruß an die Groß­el­tern etc. För­dern Sie das Kind darin, mit ande­ren Men­schen schrift­lich in Kon­takt zu treten.

Spä­ter soll­ten Sie fal­sche Wör­ter aber nicht ein­fach ver­bes­sern (Kin­der­schrift). Schrei­ben Sie statt­des­sen die rich­ti­gen Schreib­weise dane­ben oder dar­über, damit sich das Kind damit aus­ein­an­der­set­zen kann (Erwach­se­nen­schrift). Kin­der akzep­tie­ren es, wenn man hier auch von der Erwach­se­nen­schrift spricht.

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