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Förderung durch Eigenförderung

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Ich möchte an die­ser Stelle ein­mal auf das zugrunde lie­gende Arbeits- und Lern­kon­zept der für den Deut­schen Schul­preis nom­mi­nier­ten staat­li­chen Grund­schule Har­mo­nie in Eitorf ver­wei­sen: „För­de­rung durch Eigen­för­de­rung” Inter­es­sier­ten lege ich das etwa 130-seitige Kon­zept sehr ans Her­zen. Auf diese Ideen von Ler­nen, sowie die im Kon­zept dar­ge­leg­ten Forder- bzw. För­der­ge­dan­ken, beziehe auch ich mich in gro­ßen Tei­len mei­ner päd­ago­gi­schen Arbeit und in mei­nem päd­ago­gi­schen Verständnis.

Auch wenn viele noch nicht ver­ste­hen, dass Kin­der selbst­or­ga­ni­siert und selbst­ge­steu­ert ler­nen kön­nen - und ler­nen wol­len, wenn man sie lässt -, bin ich mitt­ler­weile zutiefst davon über­zeugt, dass in 50 Jah­ren dafür keine Über­zeu­gungs­ar­beit mehr geleis­tet wer­den muss. Unter der wach­sen­den Last neuer Erkennt­nisse über das Gehirn und Ler­nen wird auch in Zukunft die Rele­vanz von uns allen so ver­trau­ten „tra­di­tio­nel­len Lehr- und Lern­for­men” im (Grund-)Schulalltag mehr und mehr in Frage gestellt werden.

Lesen Sie auch den Arti­kel „Unter­richt neu den­ken”.

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